Bundesministerin Dorothee Bär und Ralph Edelhäußer MdB zu Gast bei der Toolcraft AG

Auf Einladung des direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Ralph Edelhäußer besuchte die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär MdB, das mittelständische Unternehmen Toolcraft in Georgensgmünd.

Bildquelle: Toolcraft

Im Rahmen eines Fachgesprächs nahmen neben Unternehmerpersönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft auch der Landtagsabgeordnete Volker Bauer MdL teil. Im Zentrum des Austauschs stand die Frage, wie mittels Forschung und technologischer Innovationen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig gestärkt werden kann. Gerade für die Verantwortlichen der inhabergeführten Unternehmen wie der Schlenk SE oder Circutec sind Innovationskraft, technologischer Vorsprung und der Zugang zu anwendungsnaher Forschung entscheidende Erfolgsfaktoren. „Unsere Region verfügt über ein starkes Netzwerk aus Mittelstand, Forschungseinrichtungen und Hightech-Kompetenzen, dieses Potenzial gilt es gezielt zu nutzen und weiter auszubauen“, so Ralph Edelhäußer.

Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Krebs und Vorstand Technologie und Vertrieb Christoph Hauck zeigten eindrucksvoll, wie Hightech „made in der Region“ aussieht. Toolcraft steht für moderne Fertigung, Automatisierung und innovative Lösungen für anspruchsvolle Industrieanwendungen u.a. in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Halbleiterindustrie, der Medizintechnik, Motorsport und  Defence. Mit 478 Mitarbeitern, 66 Auszubildenden und einer ausgeprägten Innovationsbereitschaft arbeitet das Unternehmen täglich daran, seinen global agierenden Partnern zukunftsweisende Konzepte anbieten zu können. „Der Besuch von Bundesministerin Dorothee Bär ist für uns ein Zeichen der Wertschätzung für den innovativen Mittelstand in Deutschland. Bei toolcraft investieren wir konsequent in Zukunftstechnologien wie die additive Fertigung und intelligente Automationslösungen. Besonders stolz sind wir, unser Know-how auch in anspruchsvolle Forschungsprojekte im Bereich der Luft- und Raumfahrt sowie Kernfusion einbringen zu können“, so Christoph Hauck. „Der enge Austausch zwischen Politik, Forschung und Industrie ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, um den Technologiestandort Deutschland langfristig zu stärken“, ergänzt Bernd Krebs.

Bundesministerin Bär legte die Perspektiven zur strategischen Bedeutung von Forschung und Technologie für den Wirtschaftsstandort Deutschland dar und zeigte auf, welche Chancen sich daraus konkret für den regionalen Mittelstand ergeben können.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen dabei Erfahrungen, Erwartungen und Impulse aus der unternehmerischen Praxis, deren Herausforderungen vielfältig seien.

Eines der zentralen Themen war die Bürokratie in Deutschland. Sie bremst gerade innovative Unternehmen durch überbordende Regularien aus, so Joachim von Schlenk-Barnsdorf. Doch genau hier setze die „Hightech-Agenda“ des Ministeriums an: weniger Hürden, schnellere Verfahren und bessere Rahmenbedingungen für Forschung, Digitalisierung und moderne Produktion.

Ein sich anschließender Rundgang durch die Produktionshallen zeigte eindrucksvoll, dass die Toolcraft AG die gesamte Prozesskette unter einem Dach vereint: vom Engineering, über hochmoderne Fertigungsverfahren bis hin zur hauseigenen Qualitätssicherung und technischen Feinstreinigung unter ISO-6 Bedingungen.

Bildquelle: Toolcraft

Redakteur08